FRÜÜÜHLING!!!

… man glaubt es kaum. Die Sonne scheint. Die Eichhörnchen flitzen herum. Vögel singen, ich hab schon Rotkehlchen und Meisen gesehen. Hey, ist damit die dunkle Zeit vorbei?!

Blog-Überschriften sind übrigens lustig. Wenn man mal durchscrollt, kommen immer wieder Werbelinks zu Hochbegabung, Intelligenz und so weiter. Ich habe beschlossen, das Thema erst mal ruhen zu lassen und nur das zu glauben, was ich will. Wenn ich die Gelegenheit habe, tageweise mit dem IQ einer Tomate durch die Gegend zu einer – so what! Das ist dann eine ganz neue Perspektive, die ich sonst nie zu sehen bekäme! (Was mich nicht davon abhält, mit der nächsten CD anzufangen, da meine Eltern-CD ja jetzt fertig ist…)

So, jetzt habe ich vergessen, was ich schreiben wollte. Doch, jetzt weiß ich´s wieder! Mir wurde der Vorwurf (!) gemacht, dass ich das Leben so positiv sehe. Selbst wenn ich mal miese Laune habe. Ich kam ein wenig ins Grübeln, ob es denn wirklich so verkehrt ist, eine positive Grundeinstellung zu haben? Vielleicht hätte ich dieser Person etwas anderes sagen sollen als: Du hast es in der Hand, dein Leben zu meistern – du bist Meisterin deines Lebens. Weil sie sich gerade mal wieder lauthals über ihren Job beschwerte. (Dieses Blog ist ein Ersatz für eine nicht zustande gekommene Supervisionsrunde!!!) Aber – hey, wenn ich etwas mies finden will, dann ist es auch mies, oder? Es gibt das Buch Fish!, das die gar putzige Geschichte einer Abteilungsleiterin erzählt, die ein Team mit fraglicher Arbeitseinstellung hat. Erst als sie auf dem Chicagoer Fischmarkt (oder wo auch immer) mit einem Verkäufer redet, der ihr sagt: Hey, es ist deine Sache, welche Einstellung du dazu hast! fällt bei ihr der Groschen. – Der einzige Unterschied ist, dass der Verfasser von Fish!“ mit seiner Vermarktungsstrategie wesentlich mehr Geld eingenommen hat als ich gestern Abend bei der Beratung 😉 Die Aussage ist die gleiche. Nur dass es eben von mir kam und nicht von einem Bestsellerautoren oder sonst irgend einer öffentlichen Größe.
Und: Ja, ich weiß, dass ich anfangs in diesem Blog ganz schön gewettert habe. Aber das gehört auch dazu. Man muss ja mal auch böse sein, mies drauf sein, sonst kann man die Lebenslust gar nicht mehr fühlen.

Traurigkeit ist das Atemholen der Freude.

So, und das soll´s gewesen sein mit psychologischen Weisheiten – für heute!!!

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