Pseudoliteratenleben

Ein fröhliches Guten Morgen von meinem neuen Porzellandesignersitz! (Das ist für alle Analhysteriker mit Publikumszwang.) Viren haben definitiv keinen Stolz. Und ich bald keine Flüssigkeit mehr im Körper, aber ich wollte ja sowieso abnehmen…
Da meine Bemühungen, gleich mit dem ersten Schlag groß rauszukommen, nicht gefruchtet haben, halte ich euch jetzt zum Trotz über meine Projekte auf dem Laufenden. Irgendwann wird diese Strategie funktionieren, da bin ich mir sicher!
Zunächst lasse ich jedoch noch mal die (mentale) Hose runter:
Eigentlich habe ich Psychologie studiert, weil ich schreiben wollte. Seitdem schreibe ich nicht mehr, sondern eher weniger, weil ich durch die Psychobrille auf mein Geschriebenes schaue und mir denke: Mann-O-Mann, was lassen die bloß da frei herumlaufen… Nun gut, ob ich in den literarischen Himmel komme, weiß ich nicht. Aber der Weg ist das Ziel, und so werde ich kontinuierlich darauf hinarbeiten…
Habe mir auch vor einiger Zeit mein eigenes Genre vorgenommen und es verklausuliert. Das Stück heißt „Healer“. Nein, nicht was ihr denkt. Sondern eher das Bestreben, die Seligkeit zu erreichen, ohne über die eigenen Eitelkeiten zu stolpern. Zwei Heiler gibt es da, zum einen Kayla, eine Frau, die nicht wirklich weiß, warum sie diesen Job – oder besser Auftrag bekommen hat, und Norman, der sich eher schlecht als recht durchs Leben schlug und dieses daraufhin auch bald verlor.
Das Problem ist, dass ich schneller denke als schreibe – wie gesagt, Psychobrille. D. h. der Mittelteil ist fertig, aber der Anfang – der Anfang! Ich habe mir schon überlegt, ob ich das nicht einfach so stehen lasse, wie ich es reinklopfe, aber das kann ich nicht mit meinem Ordnungszwang vereinbaren.
Wie dem auch sei, die beiden begegnen sich eher zwanglos und können zunächst auch nichts miteinander anfangen. Ihre eigenen Körper legen sie ab, da sie sie eher behindern als weiterbringen, und so brauchen sie „Wirte“, d. h. eher ihre Klienten, mit denen sie die Lösungen herbeibasteln. Wie und ob das jemals fertig wird – wer weiß…
Welches Genre ist das? Keine Ahnung. Das entscheide ich, wenn es fertig ist.

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