Müttergenesungswoche

Liebe Mitstreiterinnen,

ich bin positiv überrascht und sehe mich bestätigt! Wo sind sie denn, die miesepetrigen, depressiven, aggressiven Mütter?! Anscheinend nicht hier zu finden. Stellt sich die Frage, ob sie überhaupt in der Zahl existieren, in der sie immer beschworen werden…

Von einer Kollegin aus alten Beratertagen habe ich folgende E-Mail bekommen, die ich mit ihrer Erlaubnis hier veröffentlichen darf:

„Ich habe mich auf die Socken gemacht und bin in anderen Gefilden rumgetigert, zum Beipiel bei der Hausfrauenrevolution.com, um mich dort mal richtig zu fetzen. Das mit dem Schulterschluss war zwar die Absicht, aber die Umsetzung scheiterte an hasserfüllten Tiraden der Stutenbissigkeit. Ich denke, dass Mütter das Bild des heroischen
Opferlammes in narzistischer Art und Weise für sich nutzen. Sie geben sich so selber das Recht, Manipulation über Schuldgefühle zu betreiben und ihre Kinder ein Leben lang auf neurotische Art an
sich zu binden – das müssen sie in gewisser Weise auch tun, denn so wie sie sich verhalten, würden die Kinder, ließe man diesen ihre Freiheit, sich schleunigst aus dem Staub machen. Und das Loslassen haben die Mütter nicht für sich gepachtet:-)

Ja, es müßte einiges politisch passieren –
eigentlich – aber uneigentlich bin ich nicht mehr so sicher, dass das unsere Situation verbessern würde. Die Frauen, die wirklich wollen, lösen ihre Probleme früher oder später so oder so, und die, die auf die Politik warten, gehören zu denen, die
sich zurück lehnen und die anderen machen lassen. Vielleicht ist es nicht schlecht, dass Frauen vor dieser Wahnsinnsherausforderung stehen. Ich glaube nicht, dass die Seele großes Interesse an paradiesischem Dasein hat – auch wenn wir uns das alle wünschen würden.
In diesem Sinne fröhliches Wachsen:-)“

Also, her mit den Kommentaren!

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