Bescheidener Start in die Woche

Immer, wenn ich etwas ganz besonders dämliches in mein Blog schreiben will, das zum Namen desselben passt – stürzt mir das Blog ab. Gerade hatte ich schon die Hälfte drin, jetzt könnte ich noch mal von vorne anfangen, aber – nein!
Deshalb die Kurzfassung dessen, was ihr hier hättet lesen können:

KiGa-Ausflug in den Wald, aber nur, wenn es nicht regnet. Heute Morgen regnete es, Kind trug Clogs statt Gummistiefeln, ich zurückgehastet, um Regenzeug zu holen. Komme zurück – Kinder schon weg! Lapidare Antwort des Erziehers: Sind im Wald! Tatsächlich?
(Ende Zusammenfassung erster Absatz, schade um meine Wortkreationen!).

Hier teilt sich der Wald in zwei Bereiche: Einmal der am Holzweg, und dann der am Würzburger Ring. Beide liegen natürlich entsprechend weit auseinander. Was also tun?

Letzte Woche waren sie am WüRing, also ich nix wie hingejoggt in meinen Joggingklamotten – dreckig, speckig, fleckig – aber: Keine Kinder. Und zum anderen Ende wollte ich jetzt auch nicht mehr, weil Seitenstechen.

Ich, die gute Mutter, schlich also schweißüberströmt zurück und treffe eine andere Mutter (die sich aufgeregt hat, dass ich neben meiner Tochter herjogge, erinnert euch!), die mit mir kritischen Smalltalk macht. Ich harre aus, weil ich weiß: Da kommt noch was! Und tatsächlich.
„Sie sehen in letzter Zeit immer etwas heruntergekommen aus. Kann man Ihnen helfen?“
Hätte sie gesagt: Ist Ihnen noch zu helfen? wäre die Antwort auch NEIN gewesen.
Mein Kind drohte nass zu werden, weil ich ihrer Eitelkeit nachgegeben hatte, meine Schuhe wollten schon die Sohlen verlieren ob dieses Teufelslaufs wider jede Kondition, und der Arbeitstag gestaltete sich zu dem Zeitpunkt mit Lektorieren und ein paar viele Leute anrufen, von denen ich etwas will. Alles Dinge, die man in 4 Stunden Arbeitszeit unmöglich schaffen kann.
Doch ich blieb höflich, lud die Frau zum Mitjoggen in den nächsten Tagen ein – sie lehnte fast schon empört ab – und ich schlich weiter nach Hause.

Aber ein Highlight hat dieser Tag: Es regnet tatsächlich nicht. Und dann noch eins: Am Mittwoch werde ich bei der hiesigen Zeitung ein wenig die Werbetrommel rühren. Werde ich jetzt berühmt? Sicher nicht, aber das dürfte den Verkauf ankurbeln. (Und übrigens habe ich jetzt eine persönliche Beraterin bei BoD. Entweder war ich zu fies, oder ich habe mich so blöd angestellt, dass sie mir jetzt lieber freiwillig eine Sachbearbeiterin stellen, bevor ich online ihr System schrotte!)

Nun ja. Morgen mehr from the happy side 🙂

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