Too Many Online Communities

Anfangs dachte ich ja: Boah, cool, das Web liegt mir zu Füßen! Wie ca. 80 Millionen andere auch. Man schreibt einfach eine Nachricht an die weite Welt und kriegt vielleicht auch eine Antwort. Dabei beziehe ich mich auf die Zahl 1, denn mehr Antworten kann man pro Tag gar nicht mehr schreiben, wenn man jeder Community, der man sich angeschlossen hat, gerecht werden will.

Inzwischen habe ich mir eine Liste angelegt, bei wem ich denn überall poste, und war entsetzt. Ich bin ein Homo Communitii mit einem Post-Syndrom. Nicht im Sinne von vergangen, sondern von verschicken! Und oft genug verhallen meine Rufe ungehört… Also weniger posten? Mehr analog schreiben? Dann liegt wenigstens ein Stück Papier von mir auf einem anderen Schreibtisch und regt das schlechte Gewissen an. Oder wird weggeschmissen. Aber was liegt länger? Die E-Mail im NOCH BEARBEITEN!-Fach, oder der Brief? Bei mir letzteres, weil ich nämlich auch nicht aufräumen kann bzw. will. Und ich habe tatsächlich eine richtige Brieffreundin, der ich alle paar Wochen einen Papierbrief per Post schicke, so richtig mit Umschlag anlecken und zukleben und zum Briefkasten tragen…

Wo wir gerade dabei sind: Ich habe meine Verlagshomepage aktualisiert, weil Ottmar Alzners Buch ab nächster Woche bei mir erhältlich sein wird: http://www.wunderwaldgeschichten.de

Aber keine Sorge, man muss nicht Mitglied bei mir werden und auch keine Blogs o. ä. posten. Anschauen und das Buch kaufen reicht auch 🙂

In diesem Sinne: Back To Snail-Mail!

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