Tidy Up

So, gestern Nachmittag habe ich meinen Schreibtisch aufgeräumt, während meine Kurze sämtliche Märchenplatten meiner Kindheit konsumierte. Das lässt auch auf das Chaos auf meinem Schreibtisch schließen. Kaum vier Monate läuft der Verlag und schon platzt der Papierkram aus allen Nähten… Na ja, gut, ein dreiviertel Leitzordner ist voll geworden, und das sind nur die wichtigen Sachen. Die unwichtigen sind größtenteils in der Rundablage gelandet, und bei der Gelegenheit habe ich festgestellt, dass ich bereits 5 Autoren unter Vertrag habe, von denen jeder mindestens ein Buch bis Jahresende veröffentlichen will. Und ich will auch wieder, knuspere an meiner ISBN-Agentur-beglaubigten Version der Wagners, die im VLB als zwei- bis dreiteilige Ausgabe auftauchen wird. Also alles in einem Buch!

Zudem entsteht dieser Text in dem Wissen, dass er frühestens morgen geblogt wird, womit ich mir verkneifen muss, im Futur zu schreiben, denn dann wäre er ja wie aus dem Kaffeesatz gelesen. Obwohl ich es mal wieder mit meiner Hotline versuchen sollte – die bisher daran scheiterte, dass ich mich nach zwei fruchtlosen Monaten nicht mehr angemeldet habe. Das soll sich ab morgen ändern, wo ich doch sowieso in letzter Zeit soviel surfe, dass ich sogar mit den Klienten chatten kann…

Und dann ist schon wieder ein Artikel von mir im VFP-Magazin veröffentlicht worden http://www.vfp.de. Und was soll ich sagen? Allen Bloggern sei gedankt, denn es geht um den Weg aus der Misere! Und dazu habt letztlich auch ihr beigetragen mit euren Sprüchen, Tröstern und Denkanstößen. Was mich daran erinnert, dass ich die Artikel meiner Beraterinnen-Karriere auch auf meiner HP erwähnen könnte… Was weitere Umbauarbeiten nach sich zieht. Na ja. Man muss halt mal aufräumen!

Und dann muss ich auch schon wieder an Sinzig denken. Flyer basteln, Visitenkarten drucken. SF-Clubs kontaktieren. Nächste Woche isses schon soweit. Der Reporter, dem ich dort offiziell auflauern werde, ist schon verständigt und hat auch eine umfangreiche Infodatei zu meinen drei ersten Autoren bekommen. Kann ich davon ausgehen, dass er die lesen wird? – Hm! Tut er es nicht, werde ich es ihm erzählen oder vorlesen. Dann werden die veranschlagten 20 Minuten zwar knapp, aber wer seine Hausaufgaben nicht macht – tja! 🙂

Hat übrigens jemand eine Idee, wie man noch mehr Leute erreicht, ohne ständig in Foren, Chats und dergleichen herumzuhängen und hunderte von Euronen für Werbung rauszuschmeißen? Ich geb zu, dass ich da immer noch nach einer geeigneten Methode suche. Die nicht ganz so viel Zeit frisst wie meine derzeitige, die auf „Zwischenmenschlichkeit“ baut. Okay, ich kann quatschen und die Leute hören mir auch zu (ohne Ausfallerscheinungen zu zeigen), aber das dauert immer so lang. Und das bei max. 5 Stunden Arbeitszeit pro Tag – nun ja. Da hilft nur eins: Expandieren, Geld verdienen, Leute einstellen. Also wer da Ambitionen hat, kann mir schon mal seine Unterlagen schicken.

In dem Wissen, dass ihr morgen früh Anteil an meinen abendlichen Gedanken nehmen werdet, schließe ich hier und werde noch ein paar E-Mails für morgen schreiben, wie sich das für jemanden gehört, der selbst und ständig arbeitet.

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