Noch ein Grund, warum ein Buch nicht fertig wird…

… ist ein krankes Kind zu Hause. Ja, ich habe einen Heimarbeitsplatz, und mit „Ritter Rüdiger“ im CD-Player und der Kurzen auf dem Schoß kann man zwar auch tippen. Aber es dauert alles etwas länger, weil man zum Rotz-Abputzen doch lieber die Mama nimmt (die mit schlechtem Gewissen auch mithilft, aber die Arbeit muss bis morgen fertig sein, damit sie endlich mal FERTIG ist, was ich durch die vielen Abend- und Nachtschichten schon längst bin.) Let it end here.

Na ja, sein wir mal nicht so, es ist schon sehr entspannt, wenn man morgens einfach eine Runde im Bett frühstückt und sich freut, wenn das Kleine wieder etwas auflebt. Aber das Mutterherz drückt trotzdem. Zudem lese ich gerade wieder mal Allison Pearsons „Working Mum“, und ich unterschreibe jede Seite. Nur das Ende hat mir nicht so gut gefallen, dass sie doch aufgegeben hat. (Na ja, nicht für lange, sie hat ja „zwangsweise“ wieder angefangen, wegen der Familie – wir wissen schon *g*)
Wenn mir noch mal eine kinderlose Karrierefrau mit einem säuselnden Lächeln entgegenkommt und mich um meinen „Teilzeitjob“ beneidet, werde ich ihr wortlos eine Ausgabe dieses Buches zukommen lassen (das ist lustigerweise von einer kinderlosen Freundin bekommen habe, das sie vorher auch gelesen hatte. Aber ob sie es verstanden hat? *hat-hat-hat*). Ob sich das jemand ohne Kinder vorstellen kann, wie es ist zu arbeiten und sein Würmchen nebendran leiden zu sehen? Da ist Schnupfen auch schon ein Drama, der wirft die Kleinen viel mehr um als uns Große (und bei uns bin ihc mir auch nicht sicher, ob wir das wirklich einfach so wegstecken).

Na gut, hör ich hier mal auf, die nächste Rotzfahne will erobert werden. In diesem Sinne einen schönen gesunden(Mutter-)Tag. Und wenn die Kurze wieder gesund ist, lade ich alle Mütter auf einen Umtrunk ein.

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