Rezessionsexemplare – Artikel vom 28.04.2008 – weil immer aktuell

Wer richtig gut aufgepasst hat, wird feststellen, dass sich in der Überschrift ein Fehler verbirgt. Trotzdem wird eben dieses immer wieder von vermeintlichen und echten Journalisten angefordert. Und das Schlingelchen, um das es geht, verhält sich auch so: Es geht darnieder, bis es gar nicht mehr existiert.
Noch viel schlimmer, sogar Radiomoderatoren wollen einmal „rezessionlesen“. Gut, dachte ich mir, schrieb flugs das Wort „Rezession“ in die E-Mail und wartete. Meine Antwort auf die verdutzte Frage, was das denn sei, war ein Hinweis auf sämtliche online abzufragenden Nachschlagewerke. Ich muss zugeben, dass ich ob der ganzen Buch-Rezession einen Moment zweifelte, ob ich nicht diejenige bin, die sich irrt – aber mitnichten, ich war im Recht, die anderen haben sich von der staatlichen Rezession noch nicht erholt.

Und deshalb hier noch mal für alle:
Wenn jemand aus der schreibenden Zunft für ein hochwohlgeborenes Blättchen einmal eine Rezension anfertigen möchte, so darf er gerne und natürlich immer und gegen die Vorlage des Presseausweises ein Rezensionsexemplar anfordern.
Sollte ich noch einmal ein Rezessionsexemplar verschicken müssen, werde ich alle wichtigen und erbaulichen Dinge dieses Objektes einbehalten, sprich: Umschlag, Buchstaben, Druckerschwärze und ISBN.

Herzlichst
Eure Frau Verlag!

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