How not to become rich

Ein Blog ist was feines – allerdings nur so lange, wie man ihn mit sinnvollen Inhalten füllt. Derzeit geht mir die Zeit dafür etwas ab, weshalb nicht allzu viel hier zu lesen ist. Ich weiß, gaaaanz schlechte Publicity! Aber Bücher verkaufen sich nun mal nicht nur übern Blog, die wollen auch anders beworben bzw. gebaut werden.

Immer wieder kommen Autoren mit dem Wunsch auf mich zu, mit der Schreiberei reich zu werden. Wahrscheinlicher ist es, im Lotto zu gewinnen, denn wer damit Geld verdienen will, muss auch schreiben, wenn ihm gar nichts einfällt, fragt mal einen Journalisten. Zudem gibt es so viele Hobbyautoren, dass man sich da schon gewaltig anstrengen muss, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Will sagen: Wer es zu etwas bringen will, muss die Backen zusammenkneifen und einen nicht unbeträchtlichen Teil seiner Zeit z. B. in Lesungen stecken. Nicht eine, sondern viele über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten.
Zudem sollte man darauf achten, mindestens einmal im Monat irgendwo eine offizielle Veröffentlichung zu haben oder fest bei einem Projekt mitzuschreiben, das z. B. in der Tageszeitung erscheint. Hobbyprojekte zählen zwar auch, aber da nur ein begrenzter Kreis darauf aufmerksam wird, wird man sich schwer tun, Nicht-Interessierte auf sich aufmerksam zu machen. Wer einen Buchhändler zum Freund hat, ist eindeutig im Vorteil, allerdings muss man sich dort auch immer wieder mal sehen lassen bzw. lesen, wenn der Händler das auch gut findet.

Dann haben viele Autoren den / das Blog für sich entdeckt. Gute Sache, wirklich! Aber es muss regelmäßig geschehen, und damit sind wir wieder am Ausgangspunkt dieses Tages 🙂

Übrigens: Wer es schafft, eine Rezension in einer Literaturzeitschrift / Tageszeitung / Wochenblatt zu bekommen, kann sich auf den Wiedererkennungswert verlassen. Rezensionen können natürlich auch schlecht sein. Aber erkannt wird man immer, deshalb sollte man sich auch nicht ärgern, wenn vor dem großen Durchbruch erst mal unzählige Freiexemplare durch die Republik wandern.

Oberste Prämisse: Durchhalten, durchhalten – durchhalten!

In diesem Sinne viel Spaß beim Berühmtwerden.

Advertisements

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.