Lit.Limbus – es geht los …

So, das war der offizielle Teil, jetzt kann man sich über den schönen finsteren Hintergrund freuen und darüber, dass es endlich wieder eine Heftromanserie gibt mit allem, was wild und rasant ist. Lit.Limbus heißt sie, weil Harry Liedtke, der Schöpfer vieler Namen, sich die Ausgangssituation ziemlich finster vorgestellt hat:

Die Wege der Autoren kreuzen sich rein zufällig, doch der Himmel der Literatur steht nur den Besten offen. Der Einsatz ist hoch: 500 Euro für den, der bis zur nächsten Leipziger Buchmesse einen lukrativen Buchvertrag ergattert. Doch hinter den Kulissen geht es um mehr. Gott pokert mit dem Teufel. Mephisto, Fürst der Hölle, lädt Johann, den Dichterfürsten, zum letzten Würfelspiel vor dem jüngsten Gericht. Der Club der Toten Dichter wirft die Macht des Thanatos in die Waagschalen des Schicksals. Zehn Autoren buhlen um die Gunst des Literaturhimmels, doch nicht alle können siegen. Das Schicksal fordert alles, manchmal sogar das Leben …

Zu viel Gedröhn? Na ja, was erwartet ihr, es ist eine Heftromanserie. Nichtsdestotrotz haben Michael Mühlehner und Jürgen Heimlich sehr gute Arbeit geleistet: nägelkauend spannend und haarespaltend aufreibend kommen „Meeting Hugo Bain“ und „Die Weihnachtsgeister des Herrn Lau“ daher. Und das Beste ist, diese Serie wurde nicht nur nach einem ziemlich abstrusen Gespräch geboren, sondern sie ist auf Autoren zugeschnitten, die abseits des Mainstreams, des Buchhandels und des Leistungsdruck schreiben und trotzdem gute Arbeit abliefern wollen. Mitschreiben lohnt sich also!

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse können die Hefte vorbestellt werden bei – na? – info@wunderwaldverlag.de, und da ich auch einen Tag in Frankfurt weilen werde, ist sogar eine persönliche Übergabe möglich … Falls jemand gesteigerten Wert auf die Anwesenheit meiner Person legt.

Und jetzt: Auf in die literarische Vorhölle!

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