Was die wieder treibt …

… die Verlegerin. Die spannenste Zeit ist immer die vor einer Messe, egal in welchem entlegenen Winkel der Welt sie stattfindet und ob man dabei ist oder nicht.

Wie in den letzten Jahren trifft das für Leipzig wieder doppelt und dreifach zu: Wir sind dort (mit Autoren und Mitausstellerin Karin Schweitzer vom Schweitzerhaus Verlag um die 30 Leute), es liegen ca. 14 Titel auf dem Tisch und wollen fertig werden, und Leipzig ist zwar nicht sooo weit von Erlangen entfernt, fordert aber trotzdem eine sehr anspruchsvolle Autofahrt von drei Stunden – über Hof und dann die schnurgerade Strecke auf einer ehemaligen DDR-Autobahn. Wende hin oder her, die Hubbel der alten Asphaltplatten fühlt man immer noch. Und jeder Sprung bedeutet einen Juchzer von der Rückbank. Somit wird die Anreise auch sehr audiophil 🙂

Wenn dann die fertigen Bücher in den Regalen stehen, tun mir die Besucher immer ein bisschen leid. Sie sehen nur das fertige Produkt und können es nur noch lesen. Den Spaß während der Produktion haben sie aber nicht mitbekommen. Wenn man über die Erstellung eines Buches schreiben würde, hätte man die ideale Lektüre für alle Genrefans – lachen, weinen, vor Spannung ersticken, gruseln, einschlafen, es ist alles dabei, tutti completti.

Übrigens, wer uns auch dieses Jahr wieder besuchen will, ist herzlich eingeladen! Bringt eure Manuskripte mit, stellt euch auf ein nettes Quätschchen ein, genießt die Messe-Zeit! Sie wird wohl auch 2011 wieder viel zu schnell vorbei sein – auch wenn ich jetzt schon die Stunden zähle, die mir noch bleiben, um alles kurz vor knapp bei der Druckerei abzuliefern. Es bleibt spannend …

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