Freihandelsabkommen – „Wir müssen TTIP abwenden“ – Ingo Schulze im Gespräch mit Petra Ensminger

Isso. Beginnt bereits mit dem Rausschmiss bei Audible: Der Kleinverlag, das Abo-Modell für Hörbücher nicht mitmacht, fliegt raus. Ist das fair? Nein, Willkür! Nix gegen Abos, aber so war das sicher nicht gedacht.

Blütensthaub

Der Autor und Literaturchef der Berliner Akademie der Künste, Ingo Schulze, empfindet das geplante Freihandelsabkommen TTIP als persönliche Bedrohung. Hier solle ohne Not etwas zugelassen werden, was der Demokratie abträglich sei. „Wir müssen das abwenden“, forderte er im Deutschlandfunk.

Eine zentrale Gefahr durch das Freihandelsabkommen TTIP zwischen Europa und den USA bestehe in der möglichen Aufhebung der Buchpreisbindung, sagte Schulze im DLF. Dort, wo die Preisbindung aufgehoben worden sei, hätten nur große Buchhandelsketten überlebt, so der 52-Jährige Direktor der Sektion Literatur an der Berliner Akademie der Künste. Allein wenn man die Zahl von 2.000 Buchhandlungen in den USA mit den 6.000 Buchhandlungen in Deutschland vergleiche, zeige sich, welcher Standard hierzulande bedroht sei.- TTIP

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