Rezensionen-Sammler und Freiexemplar-Schnorrer

Achtung, der nächste Absatz enthält Dinge, die manch zarte Rezensenten- und Sammler-Seele verletzen könnten. Ich poste das folgende Goethe-Gedicht trotzdem, da die Bettelei um Freiexemplare Ich-schreib-auch-garantiert-in-den-nächsten-36-Monaten-eine-Rezi-E-Mails in den Sommermonaten nicht abreißen und ich allmählich wieder mal E-Mails mit Kaufwünschen bekommen möchte. Bitte entscheidet euch jetzt zwischen Wegklicken und Allgemeinbildung:

Da hatt ich einen Kerl zu Gast,
Er war mir eben nicht zur Last;
Ich hatt just mein gewöhnlich Essen,
Hat sich der Kerl pumpsatt gefressen,
Zum Nachtisch, was ich gespeichert hatt‘.
Und kaum ist mir der Kerl so satt,
Tut ihn der Teufel zum Nachbar führen,
Über mein Essen zu räsonieren:
„Die Supp hätt können gewürzter sein,
Der Braten brauner, firner der Wein.“
Der Tausendsakerment!
Schlagt ihn tot, den Hund! Es ist ein Rezensent.

Viel Spaß beim Kaufen 🙂

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Eine Antwort zu “Rezensionen-Sammler und Freiexemplar-Schnorrer

  1. Hat dies auf Nekos Geschichtenkörbchen rebloggt und kommentierte:
    Gnihihi 🐾🐱

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