Großeltern-Erfahrungen mit Flucht: Erste Ergebnisse

Nachdem ich aufgrund der Aufkündigungen diverser „Facebook-Freundschaften“ Nachfragen erhielt, was denn jetzt los sei, „man dürfe doch noch seine Meinung sagen“ – wow, dass ich das auch mal hören durfte! – habe ich die berühmte Großelternfrage gestellt und dabei so ziemlich alle Ecken abgeklappert, aus denen „Deutsche“ vertrieben wurden: „Kamen deine Großeltern nicht auch aus Schlesien / dem Sudetenland / Pommern / Siebenbürgen / dem Banat u.dgl.? Hatten die nicht auch von den Schwierigkeiten mit der hiesigen Bevölkerung erzählt, die sie nicht hier haben wollte?“ Ja, hatten sie, aber … Na ja, ihr kennt das schon.

Was ich darüber hinaus vom Bund der Vertriebenen halte, in dem sich die genannten Landsmannschaften organisieren? Seit Erika Steinbach nicht mehr den Vorsitz hat, wieder sehr viel. Völkerverständigung und demokratische Werte, die trotz der Ewiggestrigen vom BdV nicht nur propagiert, sondern auch im Hinblick auf Wiederaufbau in der „alten Heimat“ beibehalten werden, sind doch was Feines. Dass es immer wieder Leute gibt, die ihre Angstneurosen in die Öffentlichkeit tragen, statt sich einen ordentlichen Psychologen zu suchen, wissen wir ja, aber deshalb muss man sie ja nicht kommentarlos gewähren lassen.

Fakt ist aber: Die gekündigten Freundschaften bleiben auch gekündigt. Falls sich was ändert, kann man sich ja wieder „vernetzen“.

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