Alicias Antwort auf „Wie ich’s gern hätte“

AWunderwald_WienerBlut_Cover01_1_140nm.: Inzwischen sind noch vier weitere Romane von Alicia Mirowna und Nadine Muriel erschienen: Feuertanz, Walzerkönigin, Fegefeuer und Walzertraum.

Gestern bFeuertanzeim Kaffeetrinken hat meine beste Freundin ganz trocken festgestellt: „Deine Bücher mögen sich ja gut verkaufen, aber deine Verlegerin ist eine Korinthenkackerin. Kein Wunder, dass sie keine Autoren findet, wenn sie ständig was zu meckern hat, und jetzt tut sie es auch noch öffentlich in ihrem Blog.“ In gewisser Hinsicht gebe ich meiner Freundin Recht. Die gute Frau Stadelmann kann ganz schön nerven. (Grüße ins Verlagsbüro!) Aber da ich wie gesa49_Walzerkoenigin_140gt jeden 15. im Monat nach dem telefonischen Status-Check mit einem breiten Grinsen wieder auflegen kann – und die nächste Gewinnausschüttung eine solide Basis für die Weihnachtseinkäufe sein wird …

Sicher erinnert ihr euch an meine Schreibblockade im Frühjahr 2014, über die ich so viel gebloggt habe? Etliche Mitleser haben bei der zugehörigen Verlosung mitgemacht, und am Ende wurde „WieneFegefeuerr Blut“ doch noch rechtzeitig fertig. Weil ich so viel Unterstützung von euch erfahren habe und ich ausnahmsweise getan habe, was die „nervige“ Frau Stadelmann mir geraten hat. Als ich ungefähr in der Mitte des Skripts hängenblieb, hat sie mir vorgeschlagen, den Plot anders zu strukturieren:

  • Insgesamt sollte der Roman aus 6-8 Kapiteln bestehen. Das Ende eines Kapitels markiert einen „Meilenstein“ in der Geschichte.
  • Diese Kapitel bestehen aus 6-8 Unterkapiteln, die jeweils einem Protagonisten oder einem Ereignis gewidmet sind. Je mehr Protas, umso abwechslungsreicher entwickelt sich die Geschichte – das war übrigens mein Knackpunkt – und desto schneller entwickeln sich Ideen aufgrund der Herkunftsgeschichte der Protas.

Anfangs war ich damit überfordert, u. a. weil ich mir übe51_Walzertraum_140r die Hintergründe der Protas nicht genug Gedanken gemacht hatte. Und wie soll ich so viel Action in so wenige Kapitel quetschen? Ich hatte schon so viel geschrieben und wollte partout nichts weglassen, weil mir alles wichtig war. Folglich ließ ich Frau Stadelmann auch nicht mit dem Rotstift an meine Geschichte ran, aber sie verlangte, dass ich im ersten Band weniger Themen behandele. Den Rest könnte ich im Folgeband erzählen. Das war der schwierigste Punkt, über den ich mich anfangs auch sehr geärgert habe (weil das schließlich mein Roman ist und mein Plot, da darf nur einer kürzen und zwar ich etc.). Letztlich hatte sie aber Recht. Was ich nicht mehr in den ersten Band packen konnte, hat jetzt seinen Platz in der Fortsetzung der „Wiener Sektion“, an der ich bereits schreibe. Dort passt Vieles sogar besser und ich habe relativ schnell einen besseren Überblick über die Story gewonnen. Die Protas ließen sich durch diese zunächst schmerzhafte Rationalisierungsmaßnahme besser bändigen und schwupp! hatte ich endlich wieder genug Schwung, den Roman fertigzuschreiben. Das A & O ist demnach wohl weniger ist mehr, auch wenn man scheinbar unendlich Platz hat.

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2 Antworten zu “Alicias Antwort auf „Wie ich’s gern hätte“

  1. *schmunzelt* Wenn man zu viel reinquetschen will, kann das durchaus mal passieren :3
    Deswegen hat irgendwer mal schlauer weise die Fortsetzung erfunden. Sollte Google wer das war.

  2. Eigentlich ganz schlau von der Frau Stadelmann – verringert die Nachdenkzeit für Inhalte des nächsten Bandes 😉

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