Fegefeuer: Live aus dem Fernbussss

FegefeuerWerkstattbericht, 29. April 2015

Heute gibt’s mal eine Statusmeldung aus dem Fernbus: Diesmal bin ich unterwegs nach Essen bzw. Oberhausen, wo ich mehrere Lesungen haben werde. Natürlich habe ich auch „Feuertanz“ im Gepäck und bin schon ganz gespannt, wie die Zuhörer darauf reagieren werden (meine Nachbarn haben bereits durchaus reagiert, als ich den Text geübt habe. Nachts um 3 voller Innbrunst Sprechpassagen von Sabrina vortragen fördert nicht gerade meine Beliebtheit bei uns im Haus, glaube ich).

Außerdem habe ich meine Story „Jesses Reise“ aus „Was geschah im Hotel California?“ vorbereitet. Der Moment vor ca. einer Stunde, als hier im Busradio plötzlich „The Hotel California“ einsetzte, hatte etwas wahrhaft Magisches. Lustigerweise sitzt neben mir auch noch ein Althippie, der aussieht, als hätte er für das Bild von meinem Jesse in „Was geschah im Hotel California?“ modellgestanden. – Diese Info auf Facebook zu posten war ein ziemlicher Geduldsakt, denn die WLAN-Verbindung hier im Fernbus ist alles andere als gut. Auch Jesse, der neben mir auf Facebook rumdaddelt, kam irgendwie nicht zurande mit dem, was er posten wollte. Aber zum Glück sind Jesse und ich ja kreative Menschen. Nachdem wir uns gemeinsam ein bisschen über das Elend, von Facebook abgeschnitten zu sein, ereifert hatten, nutzen wir jetzt unsere Schlepptops, um sinnvolle Dinge zu tun. Jesse bearbeitet ein paar Fotos, ich schreibe für „Fegefeuer“ die Szene, in der Natascha weint, weil ihre Eltern ihr verbieten wollen, im Feuergeister-Ensemble mitzutanzen. Das ist natürlich sehr heftig, denn die Premiere soll in zwei Wochen stattfinden und in so kurzer Zeit dürfte Herr Leblanc wohl kaum einen Ersatz für sie finden.

E-Book, ca. 200 Seiten, ISBN 978-3-940582-74-4, 4,49 €

Print, 257 Seiten, Softcover für 7,99 € bei Amazon

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